Nordkorea: USA erhöhen wegen nordkoreanischem Atomprogramm Druck auf China

US-Präsident Trump schließt eine militärische Option im Konflikt nicht aus.

Die USA haben den Druck auf China erhöht, den Verbündeten Nordkorea zur Abkehr von seinem Atom- und Raketenprogramm zu bewegen. „China steht für 90 Prozent der Handelsbeziehungen Nordkoreas“, sagte US-Außenminister Rex Tillerson am Freitag vor dem UN-Sicherheitsrat.

China mit Hebelwirkung auf Nordkorea

Für einen erneuten Raketentest Pjöngjangs behielt sich Tillerson „alle Optionen“ vor. China und Russland warnten vor den verheerenden Konsequenzen eines militärischen Eingreifens. „China hat einen wirtschaftlichen Hebel auf Pjöngjang, der einzigartig ist“, sagte Tillerson, der erstmals eine Sitzung des UN-Gremiums leitete. Jetzt nicht auf das „dringlichste Sicherheitsproblem der Welt“ zu reagieren, könnte „katastrophale Konsequenzen“ haben, sagte Tillerson.

„Ich dränge den Rat zu handeln, bevor Nordkorea es tut.“ China, Nordkoreas Hauptverbündeter und größter Handelspartner, lehnte es bislang ab, wirtschaftlichen Druck auf Pjöngjang auszuüben - aus Furcht, damit das Nachbarland zu destabilisieren. Schon jetzt sei die Bedrohung durch einen atomaren Angriff auf Südkorea oder Japan „real“, sagte Tillerson. Bis Nordkorea auch US-Festland treffen könnte, sei es nur noch...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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