Nordrhein-Westfalen führt 2G-Regelung für Kultur und Freizeit ein

·Lesedauer: 1 Min.
Tafel an einem Restaurant in Berlin (AFP/STEFANIE LOOS)

In Nordrhein-Westfalen dürfen ab Mittwoch wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen nur noch Geimpfte und Genesene an Kultur- und Freizeitveranstaltungen teilnehmen. Mit der angepassten Coronaschutzverordnung des Landes tritt unter anderem eine 2G-Regelung für Museen, Ausstellungen, Konzerte und Tierparks in Kraft, wie das Landesgesundheitsministerium am Dienstag bekanntgab. In Einrichtungen mit besonders hohem Infektionsgeschehen müssen Geimpfte und Genesene zusätzlich ein negatives Testergebnis nachweisen.

Im Grunde genommen bedeute die Neuregelung, dass Geimpfte nur "noch in Geschäfte gehen können und ansonsten im Bereich außerhalb der Arbeit weitestgehend von gesellschaftlichen Veranstaltungen ausgeschlossen sind", sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Rechtfertigen ließen sich die verschärften Maßnahmen damit, dass derzeit eine "Pandemie der Ungeimpften" herrsche.

Die 2G-Regelung gilt gemäß der neuen Verordnung auch für Schwimmbäder und Wellnesseinrichtungen. Auch Sportveranstaltungen, Weihnachtsmärkte und Volksfeste dürfen nur noch von Geimpften und Genesenen besucht werden. Einen zusätzlichen negativen Schnelltest oder PCR-Test müssen etwa Besucher von Klubs, Diskotheken oder etwa Karnevalsfeiern vorlegen.

Mit der neuen Regelung setzt die Landesregierung die Beschlüsse der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der vergangenen Woche um. Die Verordnung gilt bis zum 21. Dezember.

ruh/cfm

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.