Notstand in Hamburg: In diesen Stadtteilen gibt es keine Hausärzte

Hamburg wächst und wächst und wächst. Mehr Einwohner bedeutet natürlich auch einen höheren Bedarf an Wohnungen, Schulen, Kindergärten – und Hausärzten. Doch die Zahl der Kassen-Hausärzte blieb zuletzt trotz des Einwohneranstiegs konstant.

Dies geht aus einer Großen Anfrage der Linksfraktion sowie Berechnungen des „Abendblattes“ hervor. Das Resultat: Mehr Menschen verteilen sich auf weniger Hausärzte, die Wartezimmer quillen über, Patienten müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen.

Hausärzte in Hamburg: Diese Stadtteile sind unterversorgt

Für die Berechnungen wurde pro Hamburger Stadtteil geschaut, wie viele Einwohner rechnerisch pro Kopf auf einen Hausarzt kommen. Das „Abendblatt“ führt hierfür zwei konkrete Beispiele an.

Musste sich ein Hausarzt in Wilhelmsburg 2014 noch um 1.309,3 Einwohner kümmern, sind es 2019 demnach bereits 1.590,2. Während die Einwohnerzahl des Stadtteils von 52.372 auf 54.068 stieg, sank die Zahl der Hausärzte aber von 40 auf 34.

Die Zahl der Hausärzte geht in einigen Stadtteilen zurück

Deutlich signifikanter ist der Unterschied laut „Abendblatt“ in Othmarschen. Dort stieg die Zahl der Menschen pro Hausarzt von 1.606,7 in 2014 auf 2.598,5 in...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo