NPD-Politiker: Wegen Tätowierung ins Gefängnis

In Deutschland muss ein Politiker der rechtsextremen NPD wegen einer Tätowierung für acht Monate ins Gefängnis. Das Tattoo auf dem Rücken des 28-Jährigen zeigt den Umriss des Konzentrationslagers Auschwitz und den Spruch “Jedem das Seine”, der über dem Eingang des KZ Buchenwald prangte. Marcel Zech hatte die Tätowierung in einem Schwimmbad öffentlich gezeigt und war daraufhin wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Der NPD-Politiker (Abgeordneter im Kreistag Barnim) legte Berufung ein. Das Brandenburgische Oberlandesgericht bestätigte jetzt die Haftstrafe.

Das Amtsgericht Oranienburg verurteilte Zech im Dezember 2015 zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe. In einer Berufungsverhandlung am Landgericht Neuruppin wurde das Strafmaß erhöht, die Richter urteilten damals, dass Zech für acht Monate ins Gefängnis müsse.

Jetzt ist das Urteil gegen Marcel Zech rechtskräftig. #Brandenburghttps://t.co/93oZPfO6eI pic.twitter.com/TdAtyiu65P— TAG24 Berlin (@Tag24B) 20 avril 2017

Für sein KZ-Tattoo muss der #Brandenburg’er #NPD-Politiker Marcel Zech für acht Monate ins Gefängnis: https://t.co/UlUxX64ySQ pic.twitter.com/YgrcaqBJPZ— pnn.de (@PNN_de) 20 avril 2017

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