NRW-Wahl: Merkels Motivationsbesuch bei der CDU

Der Sieg im Saarland gibt der Partei sichtlich Aufschwung.

Die Kanzlerin kommt zur CDU, sie kommt fast wie eine Nebenfigur. Knallrotes Jackett, verdeckt durch Junge-Unions-Leute mit Schildern, auf denen „Armin Laschet“ steht. Auf der Bühne schmettert sich der Vorsitzende des Sozialflügels, Karl-Josef Laumann, durch seine Rede. Angela Merkel schiebt sich durch die hinteren Reihen, langsam kommt Beifall auf und es scheint eine Weile zu dauern, bis Laumann merkt, dass der nicht ihm gilt und die Kanzlerin ankündigt. Die Delegierten erheben sich, dann doch. „Westfälische Begeisterung“, scherzt der Spitzenkandidat Laschet.

Die Staatskanzlei in NRW scheint unverrückbar von der SPD besetzt zu sein

Es ist Landesparteitag der nordrhein-westfälischen CDU, der Auftakt zum letzten Wahlkampf im bevölkerungsreichsten Bundesland. Die CDU will versuchen,  wieder an die Regierung zu kommen. Ein Mal ist ihr das in den letzten Jahrzehnten gelungen, im Jahr 2005, und das war dann auch nach einer Wahlperiode wieder vorbei. Die Staatskanzlei scheint fast unverrückbar von der SPD besetzt zu sein. Die Umfragewerte sprechen dafür, dass das auch nach dem 14. Mai so weitergeht, Amtsinhaberin Hannelore Kraft liegt deutlich vor dem CDU-Spitzenkandidaten Laschet. Ein paar Monate vor der Bundestagswahl wäre das nicht so angenehm für die CDU.

Angela Merkel kommt also zur Hilfe, sie hat acht Auftritte eingeplant im Wahlkampf. Und erstmal redet sie zu den Amtsträgern der Partei, die den Wahlkampf organisieren und motiviert werden müssen. Der Auftritt dauert eine...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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