Nunes: Trump-Team eventuell als eine Art „Beifang” abgehört

In der verschlungenen Affäre um angebliches Abhören von US-Präsident Donald Trump vor seiner Amtseinführung hat Donald ...

In der verschlungenen Affäre um angebliches Abhören von US-Präsident Donald Trump vor seiner Amtseinführung hat Donald Trump unerwartet Amtshilfe erhalten. Es sei möglich, dass Gespräche von Trump und seinen Mitarbeitern durch routinemäßige Abhöraktionen mitgeschnitten worden seien.

Das sagte der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im US-Repräsentantenhaus, Devin Nunes. Das Abhören sei in diesen Fällen nicht gegen Trump gerichtet gewesen, sondern gegen seine Gesprächspartner oder auch nur gegen Menschen, die in ihren Gesprächen den Namen des heutigen Präsidenten oder den seiner Mitarbeiter erwähnt haben. Damit erscheinen Trumps Vorwürfe, er sei von Präsident Barack Obama abgehört worden, zwar noch immer nicht wahr, aber nicht mehr so abwegig wie zuvor.

Auf diese Weise könnten in abgeschriebenen Abhörprotokollen Informationen aufgetaucht sein, die Trump oder Mitarbeiter von ihm identifizierten. Dies sei unter Umständen besorgniserregend, weil die Identität der US-Bürger bei solchen, in der Regel gegen Ausländer gerichteten Abhöraktionen normalerweise nicht erkennbar sein darf.

Trump hatte seinem Amtsvorgänger Barack Obama vorgeworfen, dieser habe ihn in seinem Wahlkampf-Hauptquartier im Trump-Tower in New York abhören lassen. Die US-Geheimdienste verneinten dies.

Nunes ist ein Abgeordneter von Trumps republikanischer Partei und war selbst...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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