"Als ob ein Tiger hinter einem her ist": Rezo litt unter Panikattacken

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Vor einigen Jahren litt der YouTube-Star Rezo unter Panikattacken. (Bild: Rezo / YouTube)
Vor einigen Jahren litt der YouTube-Star Rezo unter Panikattacken. (Bild: Rezo / YouTube)

 

Normalerweise kennt man Rezo aus seinen schlagfertigen YouTube-Clips. Nun sprach der Online-Star in einem Interview über seine psychischen Probleme.

Er ist der Mann, der einst die CDU "zerstörte". Zumindest hat der millionenfach geklickte YouTube-Clip "Die Zerstörung der CDU" den Influencer Rezo 2019 deutschlandweit bekannt gemacht und die Unionsparteien mutmaßlich weiteren Rückhalt bei der jungen Wählerschaft gekostet.

Zuletzt hatte der YouTuber Schlagzeilen gemacht, weil CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet ihm eine Absage für ein Online-Wahlkampfformat erteilte. "Wenn man sich für diese Generation nicht mal einen Abend freinimmt, im ganzen Wahlkampf, dann, glaube ich, ist das ein schlechtes Zeichen", kritisierte der 28-Jährige den CDU-Vorsitzenden daraufhin scharf.

"Ich hatte Angst, gleich würde etwas Schlimmes passieren"

Dass Rezo kein Blatt vor den Mund nimmt, hat er in der Vergangenheit bewiesen. In einem Interview mit dem "Spiegel" zeigte sich der Internet-Star nun aber auch von seiner verletzlichen Seite und berichtete, vor einigen Jahren unter Panikattacken gelitten zu haben. "Das fing damit an, dass ich mich unwohl fühlte, abends beim Fernsehen auf der Couch. Ich hatte Angst, gleich würde etwas Schlimmes passieren. Als ob ein Tiger hinter einem her ist, aber da war nichts", erinnerte er sich.

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Unterstützung habe er in dieser Zeit vor allem von anderen YouTuberinnen und YouTubern erhalten. "Viele haben auch von ihren eigenen Panikattacken berichtet. Da habe ich gemerkt, es scheint das Normalste der Welt zu sein, dass Leute, die gerade mal Anfang zwanzig sind, auf manchen Ebenen psychisch schon komplett durchgefickt sind von dem ganzen Hustle, den sie haben", so Rezo. 

Aus diesem Grund habe er sich selbst Grenzen für seinen Online-Konsum gesetzt: "In letzter Zeit schaffe ich es an den meisten Tagen, insgesamt nicht mehr als eine Stunde auf Instagram, Tiktok und Twitter zu verbringen", erklärte er dem "Spiegel". Im Schlafzimmer habe er sich sogar ein Handyverbot auferlegt.

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