Obama kommt schon bald nach Berlin — aus einem ungewöhnlichen Grund

Jessica Dawid
Barack Obama

Bereits im kommenden Monat ist es soweit  der ehemalige US-Präsident Barack Obama kommt zum achten Mal nach Deutschland. Auch wenn Obama mittlerweile seinen Ruhestand genießt, sind es nicht etwa private Gründe, die ihn in die Hauptstadt ziehen. Stattdessen erklärte sich der Ex-Präsident dazu bereit, als Redner auf dem Kirchentag in Berlin aufzutreten.

Wie die „Süddeutsche“ aus Kirchenkreisen erfahren haben will, hat die evangelische Kirche in Deutschland den prominenten US-Amerikaner für sich gewinnen können. In Berlin soll Obama vor dem Brandenburger Tor auftreten und zu 140.000 Menschen sprechen.

Der Kirchentag, der vom 24. bis zum 28. Mai stattfindet, soll ganz im Zeichen des 500-jährigen Reformationsjubiläum stehen. Im Jahr 1517 verfasste Martin Luther 95 Thesen gegen den Ablasshandel und soll diese an die Tür der Wittenburger Schlosskirche geschlagen haben. In Wittenberg soll auch der Abschlussgottesdienst stattfinden  mit rund 200.000 Besuchern. 

Dass ausgerechnet Obama für den Kirchentag gewonnen wurde, ist allerdings nicht so ungewöhnlich, wie es anfangs scheinen mag. Neben der Bundeskanzlerin Angela Merkel werden noch viele weitere deutsche Politiker mit von der Partie sein. Außerdem gehörte Obama früher selbst einer christlichen Kirchengemeine in Chicago an. Und dass Obama ohnehin ein guter Redner ist, hat er während seiner Amtszeit genug bewiesen.

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