Obdachlose Jugendliche aus Hamburg: Die traurigen Hilferufe der Straßenkids

·Lesedauer: 1 Min.

Von zu Hause abgehauen, rausgeflogen oder aus anderem Grund ohne Wohnung, Job und Geld: Eine Stiftung will Kids helfen. Am besten, bevor sie auf der Straße landen. Corona sorgt auch in Hamburg für viele Hilferufe. Durch die Corona-Pandemie sind Kinder und Jugendliche nach Beobachtung der Stiftung „Off Road Kids” verstärkt von Obdachlosigkeit bedroht. „Wo es brodelt in Familien, kann es im Lockdown zum totalen Zerwürfnis kommen. Das endet dann schon mal mit dem Rausschmiss“, sagt Markus Seidel, Vorstandssprecher der Stiftung. Betroffen seien vor allem Jugendliche und Heranwachsende ab 17 Jahre. Das vergangene Jahr habe bei der bundesweit tätigen Hilfsorganisation alle traurigen Rekorde gebrochen: „Wir haben 2474 Hilferufe von verzweifelten Straßenkindern und jungen Menschen erhalten, die in Deutschland akut von Obdachlosigkeit bedroht sind. Das waren doppelt so viele wie im Vorjahr“, so Seidel im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Hamburg: Gestiegene Nachfrage nach Hilfe bei Jugendlichen Weil in Corona-Zeiten keine Streetworker unterwegs sind, versucht die Stiftung, bedrohte Kinder durch das bundesweite Online-Hilfsangebot „sofahopper.de“ zu erreichen. „Ein trauriger Volltreffer“, wie Seidel bemerkt. 40 Prozent der hilfesuchenden Kids stammten demnach aus...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo