Oberföhring - "Keine Rentnerecke": Der Streit um den Spielplatz

Lisa Marie Albrecht

Auf einer Wiese am Grüntal in Oberföhring wünschen sich Mütter einen Ort für ihre kleinen Kinder – doch die Anwohner kämpfen für den Erhalt der Natur.

Oberföhrung - Dass ein neuer Kinderspielplatz einmal die Oberföhringer in zwei Lager spalten könnte, hätte wohl keiner der Anwohner gedacht. Denn gegen spielende Kinder hat hier grundsätzlich niemand etwas. Trotzdem gibt es Streit.

Der Grund dafür ist ein Spielplatz, den sich eine Gruppe von Müttern und auch die SPD-Fraktion im Bezirksausschuss 13 wünscht.

"Wir haben genug Spielplätze in der Siedlung"

Der ursprünglich geplante Standort: eine naturbelassene Wiese zwischen Grüntal und Fontanestraße, im nördlichen Herzogpark. Doch dieser geplante Spielplatz stößt bei den Anwohnern auf großen Widerstand: "Wir haben genug Spielplätze in der Siedlung", sagt Anwohner Wolfram Döring. Er lehnt den Bau des Spielplatzes ab, denn es wäre "außerordentlich schade", wenn die Kinder nicht mehr auf der naturbelassenen Wiese spielen könnten. Diese würde durch den geplanten Spielplatz, der laut Baureferat zirka 120.000 Euro kosten soll, zerschnitten. Auch viele Kinder würden lieber auf der Wiese spielen als an einem fertigen Spielplatz.
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