Nach OEZ-Amoklauf - 200.000 Euro: Wie die Stadt den Betroffenen bisher half

Linda Vogt

Beim Amoklauf am OEZ starben neun unschuldige Menschen, viele wurden verletzt - zahlreiche weitere kamen zu Schaden, als eine ganze Stadt in Panik verfiel. München hatte daraufhin einen Hilfsfond mit insgesamt einer halben Million Euro eingerichtet. Wem damit bisher geholfen wurde.

München - Die Wunden waren nicht verheilt, der Schock nach dem Massaker am OEZ steckte noch in den Knochen, da versprach die Stadt rasche und vor allem unbürokratische Hilfe. Gute zwei Wochen nachdem am 22. Juli 2016 ein 18-Jähriger neun Menschen und dann sich selbst erschossen hatte, richtete sie einen Hilfsfond - gefüllt mit einer halben Million Euro - ein.

Bisher wurden daraus knapp 200.000 Euro ausgezahlt. An erster Stelle an die Familien der neun Getöteten und der vielen Verletzten. Weil sie kurz nach den Erlebnissen zum Teil nicht in der Lage waren,  "ihre Bedarfe durch Quittungen, Rechnungen etc. nachzuweisen", bekamen sie nach Angaben des Sozialreferats im Januar einen Pauschalbetrag ausbezahlt.

Die Landeshauptstadt übernahm auch die Kosten für die Bestattungen in München. Unmittelbar nach dem Amoklauf wurden drei der jugendlichen Todesopfer auf dem Münchner Nord- und Ostfriedhof unter rührender Anteilnahme der Münchner beigesetzt.
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