Offizielle Gesundheitsinfos ab sofort prominent bei Google

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Jens Spahn will zusammen mit Google die Bevölkerung besser über Gesundheitsthemen informieren (Bild: Maja Hitij/Getty Images)
Jens Spahn will zusammen mit Google die Bevölkerung besser über Gesundheitsthemen informieren (Bild: Maja Hitij/Getty Images)

Bei einer Google-Suche nach bestimmten Krankheiten finden Internetnutzer neuerdings offizielle geprüfte Informationen in einem prominent hervorgehobenen Info-Kasten.

Das Bundesgesundheitsministerium startete dazu am Dienstag in Berlin eine Kooperation mit dem Internetkonzern. In dem Kasten sind die Antworten des Nationalen Gesundheitsportals “gesund.bund.de” zu sehen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte, auch die Corona-Pandemie zeige, wie wichtig seriöse Gesundheitsinformationen seien. Er erwarte sich einen Bekanntheitsschub für das Gesundheitsportal.

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“Wenn wir ein Interesse daran haben, objektive, fundierte, evidenzbasierte Informationen rüberzubringen, dann bringt es mir nichts, wenn wir bei Google an Stelle 783.000 auftauchen.” Gestartet werde das Info-Angebot mit den 160 häufigsten Krankheiten.

Der Vizepräsident von Google Zentral-Europa, Philipp Justus, sagte, personenbezogene oder andere Daten würden nicht an das Bundesgesundheitsministerium oder andere Behörden weitergegeben. Die Angebote des Bundesgesundheitsportals würden eingebunden. Jeder Nutzer könne sich entscheiden, ob er per Klick auf das Portal gehe. “Darüber hinaus werden keine Daten miteinander geteilt.” Die üblichen Datenschutzstandards von Google würden gelten. “Jeder Nutzer kann immer selbst entscheiden, was mit seinen Daten passiert, die Suchanfragen entweder aufbewahren oder löschen, einzelne Suchen löschen, die ganze Suchhistorie löschen.”

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