Dank Westbrook und Schröder! OKC meldet sich zurück

SPORT1
Dennis Schröder (l.) meldet sich mit Oklahoma City Thunder zurück in den Playoffs. In der Serie gegen Portland steh es jetzt 1:2

Ein Sieg im dritten Spiel war für Oklahoma City Thunder in den NBA-Playoffs quasi Pflicht, wenn man die Chancen auf das Weiterkommen aufrechterhalten wollte - und OKC hat geliefert. 

Mit dem 120:108-Erfolg über die Portland Trail Blazers meldete sich das Team um Superstar Russell Westbrook eindrucksvoll in der Best-of-seven-Serie zurück und verkürzte auf 1:2.

Westbrook bei OKC herausragend

Westbrook war es auch, der mit 33 Punkten, elf Assists und fünf Rebounds herausragte, nachdem er seine Leistung in Spiel zwei der Serie noch als "unakzeptabel" betitelt hatte. Der deutsche Nationalspieler Dennis Schröder war mit 17 Punkten drittbester Scorer seines Teams.

Superstar Paul George hatte 22 Zähler auf dem Konto, traf dabei allerdings nur drei seiner 16 Versuche aus dem Feld. Den Großteil seiner Punkte erzielte er von der Freiwurflinie.

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Bei Portland erzielte Superstar Damian Lillard im dritten Viertel 25 seiner 32 Punkte. Gegen Ende hatte ihn die Thunder-Defense aber wieder unter Kontrolle, im vierten Viertel brachte er nur drei Punkte aufs Scoreboard.

Die Chance, zum Ausgleich in der Serie bietet sich OKC am Montag, wenn in Oklahoma City Spiel vier der Serie ansteht. 

Celtics sichern sich Matchbälle

Die Boston Celtics ließen auch in Spiel drei gegen die Indiana Pacers nichts anbrennen und bauten mit einem 104:96-Erfolg die Führung in der Serie auf 3:0 aus. 

"Never change a running system" ist dabei das Motto von Headcoach Brad Stevens. Wie schon in den vorherigen Partien war es eine starke Defensivleistung, die den Sieg am Ende sicherte. Im dritten Viertel ließ die Verteidigung der Celtics nur zwölf Punkte zu.

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Gleichzeitig legte Boston mit 41 Punkten im ersten Viertel direkt stark los. Mehr Punkte haben die Pacers noch nie zum Start einer Playoff-Partie zugelassen. Die Celtics, bei denen Daniel Theis nur auf drei Minuten Einsatzzeit und einen Rebound kam, haben damit dreimal die Chance die Serie endgültig für sich zu entscheiden. 

"Wir müssen rausgehen, gut Basketball spielen und dieses Ding abschließen", sagte Jaylen Brown, mit 23 Punkten bester Schütze der Celtics.

Toronto übernimmt Führung

Für die Toronto Raptors war wieder einmal Pascal Siakam der herausragende Akteur beim 98:93-Erfolg über Orlando Magic. Der Kameruner ist eine der größten Überraschungen der Saison und ein heißer Kandidat auf den Titel des "Most Improved Player" in der NBA.

Mit 30 Punkten war Siakam mit Abstand bester Spieler bei den Kanadiern. "Er ist unglaublich", sagte der Guard der Raptors, Kyle Lowry. "Er ist der Spieler der sich am meisten verbessert hat dieses Jahr in der NBA und er wird nur besser." 

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Ein 16-0 Lauf der Raptors im dritten Viertel ebnete dann den Weg für den Sieg, als Orlando zehn Versuche in Folge nicht im Korb unterbrachte und über sechs Minuten ohne Punkte blieb. Orlando-Center Nikola Vucevic machte auch die vielen Turnover für die Niederlage verantwortlich: "Wir hatten definitiv zu viele. Gegen ein Team wie das kannst du das nicht haben."

Toronto geht durch den Sieg mit 2:1 in der Serie in Führung.