Scholz nach G7-Gipfel: "Wladimir Putin darf diesen Krieg nicht gewinnen"

Der deutsche Kanzler Olaf Scholz hat nach dem G7-Gipfel im bayerischen Elmau die Geschlossen- und Entschlossenheit der Teilnehmer-Staaten gelobt. Es sei klar geworden, dass nichts mehr so sei wie zuvor - bevor Russland seinen Krieg in der Ukraine begonnen hat.

Der Anschlag auf das Einkaufszentrum am Montag zeige, dass Putin seine brutalen Aggression fortsetzen werde. "Wladimir Putin darf diesen Krieg nicht gewinnen", so Scholz, der weitere Hilfen versprach ohne konkret zu werden.

Die Kosten für Putins Krieg müssten weiter hochgehalten werden und man werde dem Narrativ entgegentreten, dass nur der "globale" Westen Russlands Krieg in der Ukraine verurteile.

Wir werden unsere Unterstützung für die Ukraine und unsere Sanktionen gegen Russland so lange wie nötig und mit der notwendigen Intensität in den kommenden Wochen und Monaten fortsetzen.

"Niemand hat Zweifel an den Ursachen dieses Krieges", die Ukraine sei ein Opfer und habe den Angriff nicht herausgefordert oder irgendeine anderweitige Verantwortung für den Ausbruch des Krieges.

Die Ukraine soll weiter in ihrer Verteidigung unterstützt und gleichzeitig eine Perspektive für die Zukunft gegeben werden, so Scholz.

Gipfel mit direkten Gesprächen wie der G7 in Elmau seien von größter Bedeutung. Es sei auch weiter Vertrauen entstanden zwischen den Teilnehmer:innen, man habe viel Zeit gehabt zu reden - ob offiziell oder ungezwungen zu anderen Momenten.

Die G7-Länder wollten drei Signale setzen: Man steht gemeinsam gegen Russland und will ein Zeichen gegen den Klimawandel setzen - mit der Gründung eines Klima-Clubs auf Initiative von Olaf Scholz.

Mit Blick auf die drohende Hungersnot hieß es, die G7-Staaten bemühten sich intensiv darum, Getreideexporte aus der Ukraine zu ermöglichen. Zudem würden über vier Milliarden Dollar für humanitäre Maßnahmen und Nahrungsmittelhilfe eingeplant. Die meisten Teilnehmer reisten direkt weiter nach Madrid zum NATO Gipfel.

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