Olympia-Attentat 1972 wird zum "Politthriller"

Nach einer Geiselnahme im Olympischen Dorf rückten die Wettkämpfe 1972 in München in den Hintergrund. (Bild: Getty Images)
Nach einer Geiselnahme im Olympischen Dorf rückten die Wettkämpfe 1972 in München in den Hintergrund. (Bild: Getty Images)

2022 jährt sich das Attentat bei den Olympischen Spielen von 1972 zum 50. Mal. Zum traurigen Jubiläum zeigt Sky eine Dokumentation - samt Zeitzeugenstimmen und neuen Erkennissen über die Hintergründe der Tat. Nun ist die erste Klappe gefallen.

Es sollte ein sportliches Fest des Friedens und der Völkerverständigung werden, doch es endete mit einer Tragödie: Bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München rückte das Sportliche in den Hintergrund, nachdem palästinensische Attentäter das Olympische Dorf besetzt und israelische Sportler in ihre Gewalt gebracht hatten. Am Ende kamen elf Geiseln ums Leben, ein Polizist und fünf Geiselnehmer starben bei einem missglückten Befreiungsversuch am Flugplatz von Fürstenfeldbruck. Eine Sky-Dokumentation erinnert zum 50. Jahrestag im kommenden Jahr an das tragische Ereignis. Nun sind die Dreharbeiten für die 90-minütige Doku angelaufen.

Sky stellt einen "Politthriller zwischen Liebe und Hass, Verzweiflung und politischem Kalkül, Rache und Vergebung" in Aussicht. Aufbereitet ist der Film als Mischung aus dokumentarischen und fiktionalisierten Anteilen. In Interviewsequenzen erläutern neben Überlebenden und Angehörigen auch Wissenschaftler und Journalisten ihren Blick auf die damaligen Geschehnisse.

Christian Asanger von Sky verspricht ein "packendes Sky Original": "Neue Fragen mit aktuellen Bezügen, bisher unveröffentlichte Dokumente und exklusive Zeitzeugen, erzählt auf einer dokumentarischen, wie fiktionalen Ebene - noch nie ist das Olympia-Attentat von 1972 so umfassend dokumentiert worden." Executive Producerin Katharina Edinger, die seit zwei Jahren an dem Film arbeitet, fügte hinzu: "Wir wollten nicht einfach nur ein Remake bisheriger Produktionen, sondern neue Erkenntnisse und eine neue, zeitgemäße Erzählform finden, die auch der Tragweite der Geschichte gerecht wird."

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