Opel bündelt Geschäft vor Zusammenschluss mit PSA

Zur Vorbereitung des anstehenden Zusammenschlusses mit dem französischen PSA-Konzern bündelt Opel sein Geschäft. Der Autobauer informierte seine Mitarbeiter am Donnerstag auf Betriebsversammlungen darüber, dass alle europäischen Aktivitäten von Opel, die Teil von PSA werden sollen, unter dem Dach einer Gesellschaft zusammengefasst würden. Die Änderungen sollen demnach "zu einer weniger komplexen Organisationsstruktur" führen und bis Ende Juni umgesetzt werden.

Zugleich sicherte Opel den Beschäftigten zu, ihre Mitbestimmungsrechte "in unverändertem Umfang" zu erhalten. Alle arbeitsrechtlichen Pflichten und die Tarifverträge würden übernommen.

Darüber hinaus bestätigte Opel die Produktzusagen für die Werke Rüsselsheim und Eisenach. In Eisenach werde ab 2019 der Nachfolger des Mokka X produziert, in Rüsselsheim werde ab Ende der Dekade ein SUV vom Band laufen, erklärte der Autobauer.

Der französische Autobauer zahlt 1,3 Milliarden Euro an den US-Konzern General Motors (GM), um dessen Europatöchter Opel und Vauxhall zu übernehmen. Opel und Vauxhall haben zusammen rund 40.000 Mitarbeiter, rund 18.000 davon arbeiten für Opel in Deutschland. Die Übernahme muss noch von verschiedenen Behörden freigegeben werden, unter anderem von der EU-Kommission.

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