Opel-Spitzentreffen mit Peugeot-Chef Tavares in Berlin

Kommt in Berlin mit Vertretern von Bund und Opel-Ländern zusammen: Peugeot-Chef Carlos Tavares. Foto: Christophe Ena/Archiv

Bund und Opel-Länder wollen heute bei einem Spitzentreffen mit Peugeot-Chef Carlos Tavares in Berlin mehr über die Übernahme des deutschen Autobauers durch die Franzosen erfahren.

«Wir freuen uns, dass Herr Tavares unsere Einladung angenommen hat und dass wir jetzt unmittelbar von ihm seine Zukunftspläne für PSA, Opel und Vauxhall erläutert bekommen», sagte der Opel-Koordinator der Bundesregierung, Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig (SPD).

Zu dem Gespräch zur Zukunft der deutschen Opel-Standorte hat Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) neben PSA-Vorstandschef Tavares und seinem Generalsekretär Olivier Bourges auch die Ministerpräsidenten der Länder mit Opel-Werken, Volker Bouffier (Hessen/CDU), Bodo Ramelow (Thüringen/Linke) und Malu Dreyer (Rheinland-Pfalz/SPD), eingeladen. Bouffier lässt sich von seinem Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) vertreten. Zudem werden Machnig sowie Gewerkschaften, Betriebsräte und das Opel-Management dabei sein. Eine Pressekonferenz ist bislang nicht vorgesehen.

Der bisherige Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) und der französische Hersteller PSA Peugeot Citroën hatten sich Anfang März auf den Verkauf geeinigt. Er soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Die Franzosen sollen für das Europa-Geschäft von GM inklusive der Schwestermarke Vauxhall und der Finanzsparte rund 2,2 Milliarden Euro zahlen. Opel/Vauxhall beschäftigt etwa 38 000 Mitarbeiter in sieben europäischen Ländern, die Hälfte davon in Deutschland.

Opel zu Verkaufszahlen in Deutschland im 1. Quartal 2017

Mitteilung zu Opel-Übernahme 6.3.2017

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