Open-Air-Festival: So war's bei der Schlagernacht in der Berliner Waldbühne

Fans beider Schlagernacht in der Waldbühne

Schon auf dem Hinweg spürt man, es liegt etwas in der Luft. Die S-Bahn wird voll und voller, und trotzdem guckt keiner genervt. Sich wildfremde Menschen kommen ungezwungen ins Gespräch miteinander, sind voller Vorfreude und haben ein gemeinsames Ziel - die Waldbühne. Die Wege dorthin sind schon am frühen Nachmittag mit Unmengen von leeren Proseccoflaschen gesäumt, denn für die große Party will man in Stimmung sein.

Es steht die Open Air-Ausgabe der Schlagernacht 2017 an. Ein Staraufgebot, das Schlagerfans Freudentränen in die Augen treibt und als riesiges Entertainment-Format zweimal jährlich durch die Republik tourt. Es sprengt jeden üblichen Rahmen, deswegen beginnt diese "Nacht" auch schon sehr früh. Nachmittags um vier macht die junge Linda Hesse den Auftakt und übergibt den Staffelstab sogleich an Howard Carpendale. Dem folgen Ben Zucker, Mickie Krause, Vicky Leandros, Semino Rossi, Kerstin Ott, Beatrice Egli, Achim Petry, Maite Kelly, Thomas Anders, Vanessa Mai und Matthias Reim nach. Erst nach knapp sieben Stunden ist endgültig Feierabend.

Da muss man Kondition haben. Bei der Schlagernacht wird niemandem Zeit gegeben, sich allmählich einzugrooven. Die Arena ist pünktlich gefüllt und von Anfang an wird Gas gegeben, auf und vor der Bühne. Howard Carpendale ist der erste der Superstars und hat mit "Hello Again" sein Publikum sofort in der Hand. Ein Evergreen, dessen Refrain aus Tausenden Kehlen aus dem Rund des Amphitheaters auf die Bühne zurückschallt.

Bild Nr. 1:
Gute Stimmung im Amphitheater Sergej Glanze / Glanze/Berliner Morgenpost

Ein Exzess, ein Schla...

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