Kölner Oper: Städtische Bühnen kündigen Versicherung für die Baustelle

Die Bühnen sind ab sofort im Rahmen des kommunalen Schadensausgleichs versichert.

Die städtischen Bühnen haben die sogenannte Baurisk-All-in-One-Versicherung für die Sanierung der Oper und des Schauspielhauses am Offenbachplatz gekündigt. Die Police deckte bis zum geplanten Eröffnungstermin im November 2015 Bauschäden ab, die von den an der Baustelle Beteiligten verursacht wurden.

Somit waren sowohl die Bühnen selbst als Bauherr als auch alle beteiligten Baufirmen und Planer gemeinsam versichert. Das hatte den Vorteil, im Schadensfall Diskussionen zwischen unterschiedlichen Versicherungen ausschließen zu können.

Da die Versicherung jetzt aufgrund zahlreicher Baumängel, die eine Wiedereröffnung im November 2015 verhinderten, Geld auszahlen muss, sollte die Versicherungssumme dem Vernehmen nach allerdings deutlich angehoben werden. „Wir haben hin und her verhandelt und haben uns aus wirtschaftlichen Gründen entschieden, das umzustellen“, sagte ein Bühnensprecher dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Die Bühnen sind ab sofort im Rahmen des kommunalen Schadensausgleichs versichert. Die Baufirmen und Planer nutzen ihre eigenen Haftpflichtversicherungen. Sollten in Zukunft auf der Baustelle neue Mängel entstehen, müssten die jeweiligen Versicherungen untereinander klären, wer dafür verantwortlich ist. Im Gegenzug sparen die Bühnen die Kosten für die bisherige Police ein. (att)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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