Opernsanierung Thema im Kölner Stadtrat: „Keine Spekulationen über Kosten“

Die Kosten für die Opernsanierung haben sich mehr als verdoppelt.

Nachdem der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet hat, dass die vollständige Sanierung der Oper und des Schauspielhauses im schlechtesten Fall 565 Millionen Euro kosten und bis zum März 2023 dauern könnte, hat sich jetzt auch der Betriebsausschuss Bühnen des Stadtrats mit dem Thema beschäftigt.

„Wenn wir am 3. Juli an die Öffentlichkeit gehen, werden Beträge aufgerufen, die bemerkenswert sind und die wir entsprechend erklären müssen“, sagte Bernd Streitberger, der seit einem Jahr als technischer Betriebsleiter der Bühnen für das Vorhaben verantwortlich ist. Vor diesem Tag werde er aber keinesfalls über Kosten und Termine spekulieren.

Sechs Wochen Zeit, um alles weitere durchzurechnen

„Wir haben jetzt in der Projektgruppe Kosten, Termine und Risiken miteinander verbunden“, sagte Streitberger. Nun blieben noch sechs Wochen Zeit, um das alles weiter durchzurechnen. „Wir benötigen danach weitere zwei Wochen, um das aufzuarbeiten, damit es für die Öffentlichkeit verständlich wird“, so Streitberger.

Als besonders kritisch stuft der Betriebsleiter den Faktor Zeit ein. Umso länger die Arbeiten noch dauern würden, desto teurer werde es. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings auch, dass sich eventuelle Beschleunigungsmaßnahmen positiv auf die Kosten und den Fertigstellungstermin auswirken könnten. Streitberger räumte ein, dass der Juli dieses Jahres als Zeitpunkt der Verkündung durchaus ambitioniert sei.

Es geht um öffentliche Gelder

„Hier geht es aber um öffentliche Gelder und deshalb ist eine zeitnahe Information nötig“, sagte er. Die Gespräche mit den beteiligten Baufirmen zur Verlängerung ihrer Verträge sind erst zu einem Drittel vollständig abgeschlossen. „Da geht es nach wie vor langsam voran“, sagte er. Sein Team arbeite sich langsam weiter.

Bislang werden die Kosten für die Bühnensanierung offiziell auf bis zu 460 Millionen Euro geschätzt. Das vom Stadtrat bewilligte Budget liegt bei 404 Millionen Euro. Der aktuelle Kostenstand liegt relativ stabil bei 362,5 Millionen Euro – das ist allerdings auch darauf zurückzuführen, dass viele Gewerke auf der Baustelle zurzeit nicht arbeiten können....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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