Opfer und Angehörige sagen erstmals im Prozess zu Pariser Attentaten aus

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Der Pariser Konzertsaal Bataclan (AFP/Thomas COEX)

Im Prozess zu den Pariser Attentaten vom November 2015 sagen von Dienstag an erstmals Opfer und Angehörige aus. Etwa 300 Betroffene sollen in den kommenden fünf Wochen ihre Erlebnisse schildern, im Schnitt etwa 15 am Tag. Für viele von ihnen werden dies vermutlich schwere und schmerzhafte Minuten werden.

In dem Prozess müssen sich 20 mutmaßliche Attentäter und Helfer verantworten. Hauptangeklagter ist das einzige noch lebende Mitglied der Kommandos, der 32 Jahre Franko-Marokkaner Salah Abdeslam. Bei den islamistischen Anschlägen an einem Fußballstadion, auf Straßencafés und im Konzertsaal Bataclan waren 130 Menschen getötet worden, 350 wurden verletzt. Urteile werden im Mai 2022 erwartet.

kol/isd

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