„Wir opfern keine Ziegen“: So lebt die schwarze Szene in Hamburg

Särge, Kreuze, Spinnenweben: Nein, dies ist keine Beerdigung. Seit Oktober etablieren zwei Gothic-Frauen in Eilbek eine neue Heimat für alle Liebhaber der Nacht. Im „Nyctophilia“ an der Straße Landwehr gibt es von düsteren Klamotten bis hin zu schauriger Deko alles, was das Gothic-Herz erfreut. Die MOPO hat sich mal im Laden umgesehen und mit den Inhaberinnen über das dunkle Lebensgefühl und gängige Vorurteile gesprochen.

Lange Zeit war die Marktstraße (St. Pauli) der Anlaufpunkt für die „schwarze Szene“ Hamburgs. Doch die zunehmende Gentrifizierung zwang viele Läden in die Knie. „Es existiert in Hamburg zwar eine große aktive Szene, die sich auch auf Partys trifft, aber bisher gibt es keinen richtigen Anlaufpunkt. Insgesamt ist die Situation in Hamburg für Gothic-Läden schwierig. Wir möchten einen Treffpunkt schaffen und eine lebendige Subkultur erhalten“, sagt Christin Leibing (29).

Gothic-Szene Hamburg: Das sind keine Kostüme

Sie hat orange-schwarze Haare, ist kunstvoll...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo