Opposition in München - "Pleiten, Pech und Pannen": Grüne Schelte für die SPD

Florian Zick

Zur Halbzeit der Regierungsperiode zieht die Öko-Fraktion über den früheren Partner SPD her. Besonders bei Sicherheit und Verkehr zeigen sich Unterschiede. Doch die Grünen bauen schon mal für eine Versöhnung vor.

München - Nach fast einem Vierteljahrhundert an der Regierung drücken die Grünen im Rathaus seit drei Jahren erstmals wieder die Oppositionsbank. Von den politisch eher unbequemen Plätzen aus beobachten sie nun, wie sich die rot-schwarze Koalition an der Stadtspitze schlägt. Das grüne Urteil zur Halbzeit der Regierungsperiode: "Eine Serie von Pleiten, Pech und Pannen", so Fraktionschef Florian Roth.

Vor allem von der SPD sind die Grünen schwer enttäuscht. Der einstige Regierungspartner habe sich von der CSU den Schneid abkaufen lassen, sagt Roth. SPD-Fraktionschef Alexander Reissl und seine Genossen seien in vielen Dingen einfach viel zu nachgiebig. Bis in die Zeit von Erich Kiesl und Franz Josef Strauß habe Rot-Schwarz die Stadt zwar nicht zurückgeworfen, so Roth.

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Es seien aber klar rückwärtsgewandte Tendenzen zu erkennen. Roth denkt dabei vor allem an den Verkehr. Vor fünf bis zehn Jahren sei München international vielleicht noch Vorreiter gewesen.
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