Original und Fälschung: Das Kunstmuseum in Taschkent

Wer nach Usbekistan fährt, interessiert sich ja meist vor allem für die Architektur des Landes an der Seidenstraße. Doch die Museen sind auch einen Besuch wert. Wie das Staatliche Kunstmuseum (State Fine Arts Museum) in der Hauptstadt Taschkent.

Wissenswertes über Usbekistan:

ein Land in Zentralasien mit den Nachbarstaaten Kasachstan, Turkmenistan, Kirgisien und Tadschikistan

mit einer Bevölkerung von mehr als 30 Millionen Einwohnern wurde die Ex-Sowjetrepublik 1991 unabhängig

die Landesfläche beträgt 425.400 Quadratkilometer, davon sind vier Fünftel Ebenen

die durchschnittliche Temperatur im Winter beträgt -6 und im Sommer 32 Grad Celsius

80 Prozent der Bevölkerung sind Usbeken, 88 Prozent sind Muslime

Über 3.000 Exponate – von Keramik bis zu Gemälden – sind in dem imposanten Sowjet-Bau aus den siebziger Jahren über vier Stockwerke verteilt. Nicht nur Kunsthandwerk aus Usbekistan wird gezeigt, sondern auch Objekte aus dem Iran, Indien, China und Japan. Daneben beherbergt das Museum eine lange Reihe von Gemälden usbekischer, russischer und europäischer Künstler.

Vor zwei Jahren machte allerdings ein Skandal um Fälschungen Schlagzeilen. Mitarbeiter wurden zu Haftstrafen verurteilt, weil sie Originale verkauft und durch Kopien ersetzt hatten.

Das Museum war 1918 eröffnet worden. Es ging aus der Kunstsammlung von Großfürst Nikolai Konstantinowitsch Romanow hervor und wurde später durch Sammlungen von Privatleuten und anderen Museen erweitert.

Looks like paintings my colleague HughAWilliamson recently enjoyed at Tashkent State Art Museum cld have been fakes! http://t.co/cJyG6OIun0— Steve Swerdlow (steveswerdlow) December 14, 2014

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