Ostasien-Experte Rüdiger Frank im Interview: „Nordkorea könnte der nächste Tigerstaat werden“

Felix Rentzsch
Rüdiger Frank


Der Konflikt zwischen Nordkorea und der westlichen Welt wird immer bedrohlicher  eine Lösung ist in weite Ferne gerückt. Stattdessen dreht sich die Eskalationsspirale seit dem jüngsten Raketentest der Nordkoreaner täglich ein Stückchen weiter: Die USA entsenden in diesen Tagen einen Flugzeugträger samt Begleitschiffen in Richtung koreanische Halbinsel, Pjöngjang nennt die Verlegung eine „versuchte Invasion“, erklärt sich zu „jeder Art von Krieg“ bereit und warnt vor den „katastrophalen Konsequenzen“.

Auch auf ökonomischer Seite wird seit Jahrzehnten gestritten: Der Westen hat strenge Sanktionen gegen Nordkorea verhängt, umso wichtiger ist für das Regime von Kim Jong-un die Anbindung an China. Der Business Insider hat mit Ostasienwissenschaftler Rüdiger Frank über das wirtschaftliche Potenzial Nordkoreas gesprochen, über illegale Waffengeschäfte und die Situation für deutsche Geschäftsleute. 

Business Insider (BI): Herr Frank, wenn Kim Jong-un Sie um ökonomischen Rat fragen würde, was wäre Ihre Empfehlung?

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