Ostdeutsche und Deutschtürken: Das Gefühl der Heimatlosigkeit - eine Generationenfrage?

Der Vergleich zwischen Ostdeutschen und Deutschtürken gefällt nicht jedem.

Vergangene Woche ist an dieser Stelle ein Text mit der Überschrift „Zwei ungleiche Brüder“ erschienen. Es ging um Deutsch-Türken und Ostdeutsche, um Wahrnehmung und Wahlverhalten. Ich habe Deutsch-Türken und Ostdeutsche miteinander verglichen und Gemeinsamkeiten festgestellt, was Habitus, Status, Image und wirtschaftliche Lage angeht.

Es gab für den Text Lob, aber auch viel Empörung. Eine „üble Verleumdung der Ostdeutschen“, warfen mir mehrere Leser vor. Andere kritisierten, ich würde Zwietracht säen und die deutsch-deutsche Einheit gefährden. Das ist ein sehr schwerer Vorwurf für eine kleine Zeitungskolumne. „Trotz Meinungsfreiheit, wie konnte es passieren, dass der Artikel frei gegeben wurde“, schrieb ein anderer Leser. Die nächste Leserin klagte: „Als in der Nachkriegszeit in Deutschland geborene und später in der DDR aufgewachsene Frau fühle ich mich heute keineswegs als häßliche Schwester der reichen westdeutschen Schwester, und kann auch kaum Gemeinsamkeiten mit einem türkischen Mitbürger feststellen. Es tut verdammt weh, sich so etwas von einer jüngeren Person zugeschrieben bekommen.“

Habe ich die Ostdeutschen beleidigt?

Ich freue mich über die...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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