Osterbräuche: Fromme Prozessionen und schrille Paraden

Ostern wird auf der ganzen Welt gefeiert. Rund um das höchste christliche Fest haben sich daher ganz verschiedene Bräuche entwickelt. Eine Auswahl

Spanien Nichts für zarte Seelen: Bei Prozessionen tragen fromme Bruderschaften schwere Jesus- und Heiligenfiguren durch die Straßen. Vielerorts vermummen sich Teilnehmer mit spitzen Kapuzen, einige "Büßer" geißeln ihre Rücken sogar mit Peitschen. Die "Semana Santa" ("Heilige Woche") wird eine ganze Woche lang gefeiert – von Palmsonntag bis Ostersonntag. Vor allem in Andalusien werden die Feierlichkeiten intensiv begangen.

Italien Auch in Italien gibt es in vielen Dörfern Osterprozessionen. Am bekanntesten ist der Kreuzweg in Rom, den der Papst abschreitet. Am Ostersonntag pilgern tausende Gläubige zum Petersplatz, um vom Papst den Segen "Urbi et Orbi" zu empfangen. Eine typische Oster-Spezialität ist die "colomba pasquale" – süßes Gebäck in Form einer Taube, das an eine Friedenstaube erinnern soll.

Irland In manchen Gegenden finden am Ostersonntag Heringsbegräbnisse statt. Dabei werden kleine Gräber ausgehoben und Heringe darin begraben – als Zeichen für das Ende der Fastenzeit.

Kroatien Mit Ratschen, Tröten und Klappern wird ordentlich Lärm gemacht- Der Brauch geht darauf zurück, dass an Ostern traditionell keine Kirchenglocken läuten. Mit dem Lärm sollte ursprünglich an den Beginn der Gottesdienste erinnert werden. In Istrien trägt man zudem an Ostern gern erstmals neue Kleidung. Dadurch bringen die Menschen zum Ausdruck, dass Ostern, das Fest der Auferstehung, ein Fest des Neuanfangs ist.

Ungarn Männer besuchen verwandte oder befreundete Frauen und besprengen sie mit Parfüm od...

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