Osterfeiertage lassen Kfz-Zulassungen deutlich zurückgehen

Wegen der Osterfeiertage ist die Zahl der Auto-Neuzulassungen im April deutlich zurückgegangen. Es wurden 290.697 Pkw und damit acht Prozent weniger zugelassen als im Vorjahresmonat, wie das Kraftfahrtbundesamt (KBA) am Mittwoch mitteilte. Alle deutschen Hersteller verzeichneten demnach Rückgänge. Grund für das deutliche Minus waren laut der Beratungsgesellschaft EY die fehlenden Verkaufstage durch das Osterfest, das nicht wie im Vorjahr im März gefeiert wurde.

Bei allen deutschen Herstellern gab es im April dem KBA zufolge Zulassungsrückgänge. Die meisten Neuzulassungen verbuchten VW - trotz eines Rückgangs von 12,5 Prozent - sowie Mercedes und Audi. Bei den ausländischen Marken legte der italienische Autobauer Alfa Romeo mit mehr als 150 Prozent am stärksten zu und zog am US-Elektroautobauer Tesla vorbei.

Die Zahl der Neuzulassungen von Dieselautos sank laut KBA im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19,3 Prozent. Ihr Absatz ist EY zufolge "geradezu eingebrochen". Der Marktanteil ging demnach um 5,7 Prozentpunkte auf 41,3 Prozent zurück. EY rechnet für die kommenden Monate und Jahre mit einem weiteren Minus, da der Dieselantrieb ein "erhebliches Image-Problem" habe und die Debatte um die Fahrzeuge sowie um Fahrverbote nicht abreiße.

Trotz der Rückgänge entwickelte sich die Zahl der Neuzulassungen im Verlauf des Jahres laut KBA positiv: In den ersten vier Monate zeigte sich demnach ein Plus von insgesamt 2,5 Prozent.

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