Ostersegen im Vatikan: Papst Franziskus fühlt mit "Opfern grausamer Gewalt" in Sri Lanka

Die tödliche Anschlagsserie in Sri Lanka hat die Osterfeierlichkeiten im Vatikan mit Papst Franziskus überschattet. In der Osterbotschaft, die der Pontifex vor dem traditionellen Segen « Urbi et Orbi » verkündete, ging der 82-Jährige auf Krisen und Kriege in aller Welt ein und äußerte die Hoffnung auf ein Ende bewaffneter Konflikte. Papst Franziskus :

"Ich möchte meine Zuneigung zu der christlichen Gemeinschaft ausdrücken, die getroffen wurde, als sie im Gebet versammelt war, und zu allen Opfern dieser grausamen Gewalt."

An den Konflikt in Syrien dürfe man sich nicht gewöhnen, die kämpfenden Parteien in Libyen rief er zu Dialog und Gewaltverzicht auf. Venezuela wünschte er Verantwortliche,, die Ungerechtigkeiten und Gewalt ein Ende setzen., Afrika weniger Unsicherheit, Vernichtung und Tod und allen weniger Waffenlärm.

Ostern ist das wichtigste Fest für Christen und eigentlich Anlass zur Freude. Dabei wird nach christlicher Überlieferung der Auferstehung Jesu gedacht. Jedes Jahr kommen Hunderttausende Menschen über die Feiertage nach Rom. Die Ostermesse am Morgen vor dem Petersdom ist normalerweise besonders festlich. Der Petersplatz war auch in diesem Jahr geschmückt mit Zehntausenden Blumen, nach Vatikan-Angaben kamen rund 70.000 Menschen. Während der Messe sah der Papst sehr ernst aus.

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