Ostersonntags-Prozessionen in Spanien wegen starker Regenfälle abgesagt

Nach monatelanger Trockenheit sind in Spanien am Ostersonntag zahlreiche Prozessionen wegen starker Regenfälle abgesagt worden. (JORGE GUERRERO)
Nach monatelanger Trockenheit sind in Spanien am Ostersonntag zahlreiche Prozessionen wegen starker Regenfälle abgesagt worden. (JORGE GUERRERO)

Nach monatelanger Trockenheit sind in Spanien am Ostersonntag zahlreiche Prozessionen wegen starker Regenfälle abgesagt worden. In der andalusischen Stadt Sevilla teilte die Bruderschaft der Auferstehung im Onlinedienst Facebook mit, sie habe sich zur Absage der großen Ostersonntagsprozession entschlossen. In der Stadt im Südwesten Spaniens finden während der Karwoche einige der bekanntesten Prozessionen des Landes statt.

Auch in Valladolid, Zamora, Murcia und Merida wurden die Umzüge wegen des Regenwetters annulliert. In ganz Spanien werden während der Semana Santa Prozessionen abgehalten, deren Ursprünge ins Mittelalter zurückreichen. Die Prozessionen ziehen jedes Jahr tausende Besucher aus aller Welt an.

Es war das erste Mal seit 2011, dass die sechs nächtlichen Prozessionen in Sevilla wegen schlechten Wetters ausfielen. In den Jahren 2020 und 2021 waren sie wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden.

In den vergangenen Tagen hatte es für die meisten der 17 Regionen Spaniens Warnungen vor Starkregen, starker Schneefälle und Sturm gegeben. Seit Donnerstag starben vier Menschen an der Atlantikküste und der spanischen Mittelmeerküste. Vor allem Andalusien und Katalonien im Nordwesten Spaniens leiden seit längerem unter einer starken Trockenheit.

ck/ma