Ostukraine: OSZE-Beobachter bei Minenexplosion getötet

Erstmals ist beim Einsatz im Kriegsgebiet Ostukraine ein OSZE-Beobachter getötet worden. Zwei weitere Mitarbeiter seien ...

Erstmals ist beim Einsatz im Kriegsgebiet Ostukraine ein OSZE-Beobachter getötet worden. Zwei weitere Mitarbeiter seien verletzt worden, teilte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Sonntag in Kiew mit.

Bei dem Toten handele es sich um einen Amerikaner, sagte ein Sprecher des österreichischen Außenministeriums der Deutschen Presse-Agentur in Wien. Unter den Verletzten ist demnach eine Frau aus Deutschland. Die Agentur Tass meldetet unter Berufung auf OSZE-Kreise, die Verletzungen seien nicht lebensgefährlich.

Das Auto der Beobachter sei bei einem Einsatz im Separatistengebiet Luhansk über eine Landmine gefahren und habe eine Explosion ausgelöst, hieß es. Die Bundesregierung zeigte sich besorgt. Insgesamt waren sechs Beobachter in zwei gepanzerten Fahrzeugen im Frontgebiet unterwegs. Über mögliche Schäden am zweiten Fahrzeug sowie die Nationalität der anderen Beobachter war zunächst nichts bekannt.

Die OSZE beobachtet den Konflikt im Donbass zwischen ukrainischem Militär und prorussischen Separatisten mit rund 600 Mitarbeitern. In den vergangenen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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