Oxford-Ökonom erklärt, warum Trumps wichtigstes Wahlversprechen nicht umsetzbar ist

Felix Rentzsch
Carl Benedikt Frey


Eines der wichtigsten Wahlversprechen von Donald Trump lautete „Jobs, jobs, jobs!“. Der US-Präsident fordert Unternehmen auf, ihre Produktion wieder in die Vereinigten Staaten zu verlegen. Wer sich dem widersetzt, dem droht Trump mit enormen Strafzöllen und anderen Handelshemmnissen. Wie die Statistiken zeigen, konnte der Immobilienmilliardär mit seinem Forderung nach Arbeitsplätzen vor allem bei all jenen punkten, die das Gefühl haben, von den Mächtigen in Washington vergessen worden zu sein.

Auch andere Politiker bedienen sich einer ähnlichen Rhetorik. Die Französin Marie Le Pen, der Niederländer Geert Wilders und auch die britische Premierministerin Theresa May versprechen, Jobs zurückzuholen, die eigenen Landsleute sollen dann bevorzugt eingestellt werden. „America first“ nennt das Donald Trump. Populismus sagt Carl Frey von der Oxford Universität.

Der Wissenschaftler zählt zu den führenden Köpfen, wenn es um Automatisierung und Technologiewandel geht. Nach Ansicht von Frey hat die Industriearbeit ihren Höhepunkt längst erreicht und das nicht nur in den reichen Staaten, sondern auch in Schwellenländern wie Indien, China oder Brasilien.

Weiterlesen auf businessinsider.de

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen