Paar wacht auf – mit einem fremden Hund im Ehebett

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Ein Ehepaar aus Dalton im US-Bundesstaat Georgia staunte nicht schlecht, als sich eines morgens ein riesiger, fremder Hund im gemeinsamen Bett befand.

Einen unerwarteten Gast fanden Julie Thornton Johnson und ihr Mann Jimmy eines morgens im Ehebett. (Symbolbild: Getty Images)
Einen unerwarteten Gast fanden Julie Thornton Johnson und ihr Mann Jimmy eines morgens im Ehebett. (Symbolbild: Getty Images)

"Es ist absolut normal, in unserem Haus aufzuwachen und einer unserer Hunde liegt mit uns im Bett. Ein kleines Problem: DAS IST NICHT UNSER HUND. Und wir haben keine Ahnung, wie sie in das Haus gekommen ist."

Mit diesen Worten beginnt ein Facebook-Post von Julie Thornton Johnson über einen ungewöhnlichen Morgen im Mai, der schon bald viral gehen sollte.

So wachte Julie zunächst mit dem naheliegenden Gedanken auf, bei dem Hund, der sich da auf die Kissen in ihrem Ehebett kuschelte, handle es sich um einen der drei Hunde Zeppelin, Hollis oder Jupiter, die sie zusammen mit Ehemann Jimmy besitzt. Als es aber langsam hell wurde, merkte das Ehepaar schnell: weit gefehlt!

"Julie, wem gehört dieser Hund?"

"Mein Ehemann hat mich gefragt: 'Julie, wem gehört dieser Hund?' Ich habe mich umgedreht und für die ersten zehn Sekunden haben wir uns einfach nur angestarrt. Ich habe gesagt: 'Das ist nicht unser Hund!'", erzählte Julie bei The Dodo.

Ehemann Jimmy habe schließlich angefangen, den wildfremden Hund zu streicheln und mit ihm zu kuscheln – und das Tier sei zum Glück ruhiggeblieben und habe die Zuwendung genossen. "Wie er mit der Situation umgegangen ist, war herausragend und auch ziemlich lustig anzusehen", erinnerte sich Julie.

"Viel Glück dabei, sie aus meinem Bett zu bekommen, Mam!"

Sie startete einen Aufruf auf Facebook, der schon bald Licht in die Sache bringen sollte: Die Hündin mit dem Namen Nala war tags zuvor beim Spazierengehen ausgebüxt, ein draußen tobender Sturm sowie die aus Versehen offen gelassene Hintertür führten das Tier schließlich ins fremde Bett. "Ihre Besitzerin ist auf dem Weg, sie abzuholen", hielt Julie die Facebook-Gemeinde auf dem Laufenden: "Viel Glück dabei, sie aus meinem Bett zu bekommen, Mam!"

So wurden Nala und ihre Besitzer wieder vereint. "Sie dachten, wir seien wütend, dass sich ihr Hund in unser Haus geschlichen hatte, aber unsere Gefühle könnten gar nicht gegenteiliger sein", sagte Julie: "Jeder war sicher, niemand war während des Sturms draußen – auf Umwegen konnten wir unser Herz für jemand anders öffnen."

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