Papagei will über Alexa Futter bei Amazon einkaufen

Der Graupapagei namens Rocco wusste sich zu helfen. (Symbolbild: Getty Images)
Der Graupapagei namens Rocco wusste sich zu helfen. (Symbolbild: Getty Images)

Ein Graupapagei sorgt derzeit für Schlagzeilen: Nachdem der Vogel in einem britischen Tierheim durch häufiges Fluchen negativ aufgefallen sein soll, freundete er sich, der neuen Besitzerin zufolge, mit Amazons Alexa an, um Leckereien zu bestellen.

Graupapageien wird eine außerordentliche Intelligenz nachgesagt. Mit ihrem Geplapper und den Wiederholungen menschlicher Worte und Sätze sorgen sie oftmals für Erstaunen. Wie nun unter anderem BGR.com unter Berufung auf “The Times of London” berichtet, freundete sich der Graupapagei Rocco aus dem englischen Berkshire dank seines ausgeprägten Sprachvermögens mit der Amazon-Sprachsteuerung Alexa an.

Der Besitzerin zufolge soll Rocco die virtuelle Assistentin dazu bewegt haben, Witze zu erzählen und Musik abzuspielen. Darüber hinaus soll der Papagei sogar versucht haben, verschiedene Produkte über Alexa zu bestellen, darunter Eis und Erdbeeren. Die Besitzerin habe dies allerdings durch die Kaufeinstellungen in ihrem Account verhindern können.

Rocco benutzte zu schmutzige Worte

Der Vogel soll schon vorher für Aufsehen gesorgt haben: Nachdem er laut People.com als freilebender Papagei von der britischen Tierschutzorganisation “National Animal Welfare Trust” unter Obhut genommen worden war, sei er aus dem Gemeinschaftsraum der Einrichtung verbannt worden, weil er zu häufig geflucht haben soll. Daraufhin habe ihn eine Mitarbeiterin der Organisation bei sich aufgenommen.


Die “Frankfurter Rundschau” berichtete bereits vor einiger Zeit von wissenschaftlichen Tests, die bewiesen haben sollen, dass die Vögel schlauer sind als Hunde. Im Rahmen eines Experiments mussten Graupapageien ermitteln, welche von zwei Plastikboxen Futter enthält. Dabei zeigte sich, dass die Tiere schon nach dem Schütteln der leeren Box verstanden hatten, dass sich das Futter in dem anderen Behälter befinden müsse. Demnach verfügen sie über die Fähigkeit des logischen Ausschlussverfahrens, das bisher nur bei Menschen und Menschenaffen nachgewiesen werden konnte.

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