Papst bekundet Solidarität mit Betroffenen der Flutkatastrophe

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Papst Franziskus beim Angelus-Gebet am Sonntag

Papst Franziskus hat seine Solidarität mit den Betroffenen der Flutkatastrophe in Deutschland und angrenzenden Ländern bekundet. "Ich möchte meine Nähe zu den Menschen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden zum Ausdruck bringen, die von den katastrophalen Überschwemmungen betroffen sind", sagte Franziskus am Sonntag beim traditionellen Angelus-Gebet auf dem Petersplatz in Rom.

"Möge der Herr die Verstorbenen willkommen heißen und ihren Liebsten Trost geben, möge er jenen Kraft geben, die denen helfen, die schlimmen Schaden erlitten haben", sagte Franziskus, der erstmals seit seiner Entlassung aus dem Krankenhaus vor wenigen Tagen wieder vor den auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen betete.

Das 84-jährige Oberhaupt der katholischen Kirche hatte sich am 4. Juli wegen einer Entzündung des Dickdarms einer etwa dreistündigen Operation unterzogen. Dabei war ihm ein Teil des Darms entfernt worden. Danach hatte er zwischenzeitlich Fieber bekommen. Später gaben die Ärzte jedoch Entwarnung, am Mittwoch wurde er aus dem Krankenhaus entlassen.

Durch die Hochwasserkatastrophe sind in Deutschland und Belgien bereits mindestens 183 Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche weitere werden noch vermisst. Besonders schwer betroffen sind Rheinland-Pfalz, wo bislang 110 Tote gezählt wurden, und Nordrhein-Westfalen mit 46 Toten.

isd/ju

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