Papst Franziskus beginnt schwierige Ägyptenreise

An der Markuskathedrale in Kairo heißt ein Plakat Papst Franziskus willkommen. Foto: Amr Nabil

Papst Franziskus beginnt heute seinen zweitägigen Besuch in Ägypten. Das Oberhaupt von 1,2 Milliarden Katholiken will ein Zeichen für den Frieden setzen und für den Dialog der Religionen in dem größtenteils muslimischen Land werben.

Der Besuch steht unter verschärften Sicherheitsbedingungen. Erst Mitte April waren mehr als 40 Menschen bei zwei Anschlägen auf Kirchen in Ägypten umgekommen. Der Besuch in der Hauptstadt Kairo gilt politisch wie in religiöser Hinsicht als Gratwanderung.

Der Argentinier ist erst der zweite Papst der Neuzeit, der Ägypten besucht. Im Jahr 2000 war Papst Johannes Paul II. zum Berg Sinai gepilgert. Franziskus wird unter anderem den Staatspräsidenten Abdel Fattah al-Sisi und den einflussreichen Großimam der Al-Azhar-Universität, Ahmed Mohammed al-Tajjib, treffen. Höhepunkt soll eine internationale Friedenskonferenz in der wichtigsten Ausbildungsstätte des sunnitischen Islams werden.

Zudem ist eine Begegnung mit dem Papst der koptischen Christen, Tawadros II., vorgesehen. Zu einer Messe am Samstag werden rund 25 000 Menschen erwartet.

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