Park am Gleisdreieck: Der Kampf um Brücke Nr. 5 an der Kreuzberger Yorckstraße

Anwohner fordern eine weitere Verbindung von Grünflächen über die Yorckstraße. Der Senat arbeitet an einer Lösung.

Die düsteren und schlechten Geh- und Radwege unter den Yorckbrücken zu passieren, war immer schon unheimlich. Seit 1993 stehen die vernachlässigten Eisenkonstruktionen zwar unter Denkmalschutz. Schöner sind die alten Zeugnisse der Eisenbahngeschichte seitdem nicht geworden. Vielleicht bedeutsamer. Auch für die Menschen, die in der dicht bebauten Nachbarschaft wohnen und sich über das in den vergangenen Jahren neu entstandene Grün im Park am Gleisdreieck auf Kreuzberger Gebiet und im Schöneberger Flaschenhals freuen. Doch noch gibt es Potenzial für mehr Grün.

Diese Chance wollen die Bewohner aus dem Kiez an der Bautzener Straße nicht verstreichen lassen. Schon lange setzen sie sich dafür ein, dass die sanierte "Yorckbrücke Nr. 5" als Fuß- und Radweg ertüchtigt wird. Sie könnte mit zwei Anschlussbrücken auf der Kreuzberger Seite oberhalb des im Bau befindlichen Biosupermarktes in den Gleisdreieckpark führen. Doch noch fehlen die Voraussetzungen, um die neuesten Vorschriften der Verkehrssicherheitsanforderungen zu erfüllen. Doch die Schöneberger Anrainer setzen jetzt auf die neue Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne).

Verbindung vom Potsdamer Platz bis zum Insulaner

"Die Brückenverbindung an der Bautzener Straße, Ecke Yorckstraße ist wichtig. Mit der Öffnung der Brücke für Fußgänger und Radfahrer hätten wir eine durchgehende Nutzung vom Potsdamer Platz bis zum Insulaner", erklärt Helge Hedtge. Der 47 Jahre alte Projektentwickler kämpft mit anderen Anwohnern bereit...

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