Parteitag am vergangenen Samstag - München-SPD: Mietpreisbremse statt Bierpreis

Felix Müller/Jasmin Menrad

Die SPD München wird von neuen Mitgliedern überrannt. Seit dem Wochenende steht ihr Programm zur Bundestagswahl.

München - Politik in München, das ist tatsächlich mehr als der Bierpreis. Letzten Montag saß der Vorstand der München-SPD stundenlang mit Fraktionschef Alexander Reissl zusammen. Ungewohnt friedlich soll es zugegangen sein. Und nicht um den Bierpreis.

Dabei hat sich der Streit um die Wiesn-Bierpreisgrenze zu einem bizarren Streit entwickelt. Mittendrin: Alexander Reissl, der derzeit gar nicht mehr mit dem Partner CSU reden mag. Die Große Koalition im Rathaus wirkt brüchig wie lange nicht. Und die Partei SPD? Sieht es tiefenentspannt.

Einen Beschluss zur Bierpreisbremse gab es auch am Wochenende beim Parteitag nicht. Der Rathaus-Krach scheint viele nicht zu interessieren. Reissl, seit Jahren höchst umstritten, wird plötzlich auch ganz milde gesehen. Er sei wenigstens einer, der sich von der CSU nicht alles gefallen lässt, heißt es. Die Partei schwebt derzeit eh in anderen Sphären. Schulz-Euphorie, Neueintrittsboom, Bundespolitik.

Da passte es gut, dass am Samstag der München-Parteitag zum Bundestagswahlprogramm anstand. Die 400 Münchner Neumitglieder, die seit der Schulz-Nominierung eingetreten sind, waren nicht da. Aber dafür ging es um das Programm.
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