Party an "stillen Tagen" - KVR genehmigt "Heidenspaß-Party" am Karfreitag

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Das Bayerische Feiertagsgesetz verbietet eigentlich Tanzveranstaltungen an stillen Feiertagen: Vor zehn Jahren klagte sich der "Bund für Geistesfreiheit" (BfG) durch alle Instanzen und bekam letzten Herbst recht. Jetzt genehmigt auch das KVR die Heidenspaß-Party im Oberangertheater.

München - Der "Heidenspaß-Party" am Karfreitag im Münchner Oberangertheater steht nun nichts mehr im Wege, teilte der "Bund für Geistesfreiheit" München mit. Das KVR hat sein O.K. gegeben.

Der BfG setzt sich für die strikte Trennung von Kirche und Staat ein. Das war auch der Hintergrund der Party, der vor zehn Jahren das KVR seine Genehmigung versagte, weil eben das Bayerische Feiertagsgesetz Tanzveranstaltungen am Karfreitag verbietet.

Um die aus ihrer Sicht problematische Regelung gerichtlich prüfen zu lassen, hatte die Gruppierung 2007 die Veranstaltung in einem Münchner Theater überhaupt erst organisiert. Die geplante Party wurde aber - wie abzusehen war - vom Kreisverwaltungsreferat verboten. Der Fall ging vors Münchner Verwaltungsgericht, dann vor den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof und auch vor das Bundesverwaltungsgericht - alle gaben dem KVR recht.

Erst das Bundesverfassungsgericht urteilte: Die "Heidenspaß-Party" hätte erlaubt werden müssen, weil es den Veranstaltern nicht nur um Spaß oder kommerzielle Interessen ging.
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