Rauswurf aus United-Flugzeug löst Welle der Empörung aus

Für die US-Fluggesellschaft United Airlines wird der rabiate Rauswurf eines Passagiers aus einem überbuchten Flieger ...

Für die US-Fluggesellschaft United Airlines wird der rabiate Rauswurf eines Passagiers aus einem überbuchten Flieger immer mehr zu einem Image-Desaster. Der Vorfall, von dem Videos kursieren, führte online weltweit zu massiven Protesten.

Der Mann behauptete laut US-Medien, er sei ausgewählt worden, weil er Chinese sei. Entsprechende Berichte wurden in China millionenfach geteilt und lösten eine Welle der Empörung aus.

Die genauen Hintergründe des Vorfalls bleiben aber weiter unklar. United-Vorstandschef Oscar Munoz verteidigte das Vorgehen in einer internen Mail an Beschäftigte der Fluggesellschaft, aus der US-Medien am Dienstag zitierten. Der Mann habe Bitten, das Flugzeug zu verlassen, ignoriert. Er sei „streitlustig” geworden und wenig kooperativ gewesen. Deshalb sei es nötig gewesen, die Flughafenpolizei zu rufen. Munoz schrieb demnach, obwohl er den Vorfall bedauere, stehe er hinter den Angestellten. Sie hätten sich an die Abläufe gehalten, die etabliert worden seien, um mit solchen Situationen umzugehen.

An der Börse sank die United-Aktie im frühen Handel dennoch um vier Prozent. United Airlines gehört zu den großen US-Fluggesellschaften und das Unternehmen ist Mitglied der Luftfahrtallianz Star Alliance, zu der unter anderem auch...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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