Passagier-Rauswurf wird PR-Alptraum für United Airlines

Ausnahmezustand wegen eines überbuchten Flugs: Beamte der Flughafenpolizei zerren einen schreienden Passagier gewaltsam ...

Ausnahmezustand wegen eines überbuchten Flugs: Beamte der Flughafenpolizei zerren einen schreienden Passagier gewaltsam aus seinem Sitz, dann wird der Mann - begleitet von entsetzten Reaktionen anderer Fluggäste - an Armen und Beinen aus der Maschine geschleift.

„Oh nein! Das ist falsch, seht doch, was ihr ihm angetan habt!”, ruft eine aufgebrachte Sitznachbarin. Die Szene, in Handy-Videos eingefangen und im Internet veröffentlicht, setzt die US-Fluggesellschaft United Airlines unter Druck.

Die Lage droht United zu entgleisen. Das Krisenmanagement läuft schlecht an, in sozialen Netzwerken gibt es massive Empörung und Boykottaufrufe, US-Senatoren stellen Fragen und selbst das Weiße Haus meldet sich zu Wort.

Die erste Reaktion von Vorstandschef Oscar Munoz scheint die Empörung sogar noch zu steigern. Der Top-Manager entschuldigt sich zwar, bringt allerdings lediglich sein Bedauern darüber zum Ausdruck, dass „Kunden umplatziert werden mussten” - kein Wort zum groben Vorgehen, bei dem der Passagier am Kopf verletzt wurde. Und es kommt noch dicker: US-Medien zitieren eine interne Mail von Munoz, in der er den Rausschmiss verteidigt habe. Der Passagier habe nicht kooperiert, deshalb sei es nötig gewesen, die Flughafenpolizei zu rufen.

Erst nach einigem Zögern geht Munoz dann aber in die Offensive - man könnte auch sagen: in die Knie. „Es ist nie zu spät, das Richtige zu tun”, heißt es im zweiten Statement des Airline-Chefs am späten Dienstagnachmittag (Ortszeit). Munoz spricht - zwei Tage nach dem Vorfall - nun doch von einem „wirklich schrecklichen Ereignis”, das sich nie wiederholen werde. Kein Passagier solle derart schlecht behandelt werden. United werde überprüfen, wie die Airline künftig mit...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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