Patientenschützer sehen Angehörige bei Widerspruchslösung außen vor

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat den Befürwortern einer Widerspruchslösung bei der Organspende vorgeworfen, bei ihrem Gesetzentwurf die Angehörigen außer acht zu lassen. Die Familien würden bei dieser ethisch sensiblen Frage zu "reinen Vermittlern" abgewertet, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. "Es gilt vielmehr, die Angehörigen zu stärken und sie in alle Entscheidungen mit einzubeziehen."