Wieder patzt Sebastian Boenisch - 0:3 in Aue - 1860 geht nach Platzverweis unter

Matthias Eicher

Die Löwen verlieren mit 0:3 gegen Erzgebirge Aue – und stecken wieder mitten im Abstiegskampf mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang. „Ich bin trotzdem zufrieden“, sagt Trainer Pereira

München - Sprung auf Rang acht oder Tabellenkeller? Das war hier die Frage. Der TSV 1860 entschied sich auf seiner Auswärtsfahrt ins Erzgebirge in einem zunehmend kuriosen Abstiegskampf unfreiwillig für Letzteres.

Trotz anfangs starker Vorstellung verloren die Löwen gestern unter den Augen von Neu-Geschäftsführer Ian Ayre bei Erzgebirge Aue letztlich mit 0:3 – und sind damit neben dem Karlsruher SC der große Verlierer des 28. Zweitliga-Spieltags: Alle fünf (!) anderen Abstiegskandidaten konnten punkten. Aue nutzte seine Chancen durch die Dimitrij Nazarov (42., 73., jeweils per Foulelfmeter) und Cebio Soukou (49.) eiskalt.

Die entscheidende Szene war jedoch eine Dreifachbestrafung für Sechzig: Vor dem 0:1 verursachte Sebastian Boenisch nicht nur einen Strafstoß, sondern musste mit Glatt Rot vom Platz. „Wir waren gut im Spiel bis zum Gegentor. Die rote Karte und der Elfmeter waren entscheidend“, urteilte Vitor Pereira: „Ich bin trotzdem zufrieden, weil sich meine Mannschaft zu keinem Zeitpunkt aufgegeben hat.“

Durch die Pleite in Aue gegen die nun punktgleichen Veilchen steckt 1860 als Tabellen-14.
Den ganzen Artikel lesen Sie hier

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen