Peinlich! Thomas Hermanns blamiert sich bei "I Can See Your Voice"

Carmen Schnitzer
·Lesedauer: 4 Min.
Thomas Hermanns war seine Fehleinschätzung wahnsinnig peinlich. (Bild: TVNOW / Frank W. Hempel)
Thomas Hermanns war seine Fehleinschätzung wahnsinnig peinlich. (Bild: TVNOW / Frank W. Hempel)

Abbitte leistet das Rateteam der RTL-Show "I Can See Your Voice" regelmäßig, wenn sich angebliche Nichtskönner als begnadete Sänger entpuppen. Einen solchen Patzer wie Thomas Hermanns hatte sich bislang allerdings noch niemand geleistet. Peinlich berührt musste er den Spott seiner Kollegen ertragen. 

"Ich bin dann mal weg", deutete Comedian Thomas Hermanns (58) eine Flucht aus dem RTL-Studio an, nachdem ihm in der Musik-Comedy-Show "I Can See Your Voice" ein peinlicher Fauxpas unterlaufen war. Als Teil eines prominenten Rateteams sollte er PUR-Sänger Hartmut Engler (59) und dessen Superfan Katja (42) dabei unterstützen, aus sieben angeblichen Top-Sängern die Blender herauszufiltern. Wie viele das waren, wusste niemand.

Ohnehin stellen die fünf "Experten" regelmäßig keine wirkliche Hilfe dar, sondern sollen durch ihre Diskussionen eher den Unterhaltungswert der Show steigern. Das gelang "Quatsch Comedy Club"-Gründer Hermanns diesmal besser, als ihm lieb war.

Eigentlich keine unauffällige Erscheinung - trotzdem erinnerte sich Thomas Hermanns nicht an Berhane Berhane.  (Bild: TVNOW / Frank W. Hempel)
Eigentlich keine unauffällige Erscheinung - trotzdem erinnerte sich Thomas Hermanns nicht an Berhane Berhane. (Bild: TVNOW / Frank W. Hempel)

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Die neue Christina Aguilera?

"Der Eins glaub' ich überhaupt nix!", legte sich Thomas Hermanns früh auf den "Comedian" fest, doch auch die anderen Kandidaten - die "Parfümeriefachverkäuferin", der "Make-up-Artist", die "Hobby-Astronautin", die "Empfangssekretärin", der "Kunstschmied" und die "Wedding Plannerin" weckten bei seinen Mitratern Oliver Geissen (51), Michael Kessler (53) Sophia Thomalla (31) und Tim Mälzer (50) Zweifel. Dass Katja sich für die "Parfümeriefachverkäuferin" entschied, fand Letzterer fatal, vermutete er dahinter doch "die neue Christina Aguilera oder wie die heißt". Und tatsächlich: Jessica entpuppte sich als begabte Sängerin, die nebenbei Songs für den asiatischen Markt produziert.

Das prominent besetzte Rateteam führte wilde Diskussionen.  (Bild: TVNOW / Frank W. Hempel)
Das prominent besetzte Rateteam führte wilde Diskussionen. (Bild: TVNOW / Frank W. Hempel)

 

"Dann krieg' ich die Schande der Industrie ab ..."

In der ersten "Lip Sync"-Runde zeigte die "Hobby-Astronautin" für den Geschmack des TV-Kochs "zu viel Klischee-Onanie". Damit meinte er die für Schlagersänger typische Gestik mit "aufgehender Taschensonne" und "Sterne-vom-Himmel-Runterholen". Thomas Hermanns dagegen zweifelte weiter am Comedian, dessen Outfit ihm nicht cool genug war. Stand-uper von heute trügen "nich' so'n Glitzeranzug." Das sähe einfach "ausgedacht aus". Katja ließ sich überzeugen, wählte ihn raus und Hermanns bekam offenbar Muffensausen: "Wenn ich mich jetzt bei dem Comedian verhaue, dann krieg' ich natürlich wirklich die Schande der Industrie ab." Schnell versprach er dem Kandidaten einen Auftritt in seinem "Quatsch Comedy Club", sollte er tatsächlich Comedian sein und singen können.

Wie viele Blender versteckten sich wohl diesmal unter den sieben Kandidaten? (Bild: TVNOW / Frank W. Hempel)
Wie viele Blender versteckten sich wohl diesmal unter den sieben Kandidaten? (Bild: TVNOW / Frank W. Hempel)

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Kessler schießt sich auf Hermanns ein

Tja ... Letzteres konnte er zwar nicht, Comedian aber war er tatsächlich. Und dann der Hammer: "Ich war schon tausendmal im Quatsch Comedy Club!" Eine kurze Netzrecherche ergab: Berhane Berhane hatte dort wirklich schon diverse Auftritte. Thomas Hermanns war es sichtlich peinlich: "Nein!" Jetzt glaubte ihm so schnell niemand mehr. Als er in der zweiten "Lip Sync"-Runde der "Wedding Plannerin" unterstellte, die Stimme vom Band (die im Falle einer echten Sängerin auch ihre echte wäre) passe nicht zu ihrem Typ, frotzelte Michael Kessler: "Genauso wie das Witzigsein zu Nummer 1?"

Man einigte sich schließlich fast einstimmig - nur Mälzer glaubte an sie - auf die "Empfangssekretärin", woraufhin Hermanns weitere Peinlichkeiten fürchtete: "Wenn die uns jetzt allerdings hinters Licht geführt hat, dann können wir langsam das Studio verlassen!" Kessler stieg drauf ein: "Nicht dass die auch schon im Quatsch Comedy Club war!" Doch die Sorge war unbegründet: Der Beruf stimmte zwar, singen konnte Tara allerdings nicht.

PUR-Superfan Katja hoffte - mit Unterstützung von Hartmut Engler - auf 10.000 Euro Preisgeld. (Bild: TVNOW / Frank W. Hempel)
PUR-Superfan Katja hoffte - mit Unterstützung von Hartmut Engler - auf 10.000 Euro Preisgeld. (Bild: TVNOW / Frank W. Hempel)

Es wird eng ...

Da waren's nur noch vier Kandidaten, die in zwei "Fakt oder Fake"-Runden aussortiert werden mussten. Darin wurden Videos abgespielt, in denen sie mit verfremdeter Stimme von ihrem - echten oder (halb) erfundenen - Leben erzählten. Katja glaubte dem "Make-up-Artist", der von einer Teilnahme am "Eurovision Song Contest" träumte, am wenigsten - doch Kevin entpuppte sich leider als guter Sänger. Als nächste flog die "Wedding Plannerin" aus dem Rennen, an der so ziemlich gar nichts stimmte: Susanne ist im wahren Leben Außendienstmitarbeiterin in einem medizinischen Labor, veranstaltet nebenbei Krimidinner, kann Saxofon spielen - allerdings nicht singen.

Flog zu Unrecht als Erste raus: die
Flog zu Unrecht als Erste raus: die "Parfümeriefachverkäuferin" Jessica. (Bild: TVNOW / Frank W. Hempel)

Die "Hobby-Astronautin" und der "Kunstschmied", wem sollte Katja nun noch trauen? Würde am Ende ein Könner ein Duett mit Harmut Engler singen, wäre sein Superfan um 10.000 Euro reicher, trällerte ein Fake-Talent mit ihm, würde dieses das Preisgeld abräumen. Da sich die Lady im "Kreuzverhör" besser schlug, musste Alexander gehen, dessen Musikalität sich in seiner DJ-Tätigkeit erschöpfte - singen konnte er nicht. Und Simone, die "Hobby-Astronautin"? Die zu Katjas Pech auch nicht - dafür durfte sie sich über zehn Riesen freuen.

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