Peinliche Auftritte und überraschende Siegerin: So lästert das Netz über das GNTM-Finale

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Das Finale der 16. Staffel "Germany's Next Topmodel" endete mit einer Überraschung - und Hohn und Spott im Netz. Weder Heidi Klums Entscheidung, noch ihr Auftritt kamen gut an. Des Weiteren wurde die Moderation, die Kandidatinnen und sogar die Performance von Tokio Hotel kritisiert.

Alex, GNTM-Siegerin 2021 und Heidi Klum auf der Bühne des GNTM-Finales, Konfetti
Und die Siegerin lautet: Alex (rechts) aus Köln! Heidi Klums Entscheidung im GNTM-Finale sorgte für Unverständnis auf Twitter. (Bild: ProSieben / Willi Weber)

Applaus aus der Konserve und gemutete Gäste in der Schaltung - das ist man in Pandemiezeiten von Shows gewohnt. Das Finale der 16. Staffel "Germany's Next Topmodel" kam im Netz jedoch aus ganz anderen Gründen nicht gut weg. Den Sieg samt Autogewinn und 100.000 Euro sicherte sich Transgender-Model Alex, doch die Entscheidung kam für viele Zuschauer überraschend. Ein Großteil hatte offenbar mit einem Erfolg von Soulin gerechnet, die große Favoritin überzeugte seit Beginn der Staffel Juroren und Kunden. Doch Heidi Klums Entscheidung fiel anders aus: Soulin musste als Drittplatzierte die Segel streichen und Dascha sowie Siegerin Alex den Vortritt lassen.

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Auf Social-Media konnten viele diese Entscheidung nicht nachvollziehen. "Ich komme nicht damit klar gerade, dritter Platz für Soulin, die jede Woche Beste war, ist nicht fair", erklärte eine Userin in einem stellvertretenden Tweet. Die Überfliegerin der Staffel nur auf Platz drei? Das Internet war not amused - und begleitete das Geschehen spöttisch. Egal ob die Outfits der Kandidatinnen oder das Gewinnspiel, auf Twitter wurde ordentlich gegen die Heidi-Klum-Show ausgeteilt.

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ProSieben wiederum bekleckerte sich auf Twitter nicht mit Ruhm, sondern heizte die Stimmung mit einem fehlerhaften Tweet weiter an. Das Social-Media-Team des Senders verkündete nämlich fälschlicherweise, Alex sei als Drittplatzierte ausgeschieden und nicht Soulin. Zwar reagierte man schnell und löschte das Posting umgehend, aber das Netz war per Screenshot natürlich schneller - die Unterstellung einer zuvor bereits getroffenen Absprache sorgte demnach für Aufruhr.

GNTM-Finale, Soulin aus Hamburg gelbes Kleid Walk
Sie galt als Topfavoritin, aber wurde nur Dritte: Soulin aus Hamburg überzeugte in der gesamten Staffel. (Bild: ProSieben / Willi Weber)

 Heidi Klum "gebährt" Tom Kaulitz

Heidi Klum ließ sich hingegen ihren großen Auftritt nicht nehmen und erntete auch dafür Hohn und Spott. Plötzlich tauchte sie unter der Decke hängend auf, ihr riesiges Kleid war alsbald als Zirkuszelt zu identifizieren. Unter diesem erschienen schließlich Tokio Hotel, die ihren Song "White Lies" zum Besten gaben. In Anlehnung an Klums Ehe mit Gitarrist Tom Kaulitz schrieb eine Userin auf Twitter: "Heidi gebährt buchstäblich ihren Ehemann". Damit nicht genug: Auch der Playback-Auftritt der Band selbst wurde im Anschluss kritisiert.

Heidi Klum riesiges Kleid über Tokio Hotel
Heidi Klum thront über Tokio Hotel und ihrem Mann Tom Kaulitz. Dieser Auftritt blieb im Netz nicht unkommentiert. (Bild: ProSieben / Willi Weber)

Selbst Backstage-Moderatorin Mareike Müller, Ex-GNTM-Kandidatin, blieb nicht von Kritik verschont. Sätze wie "Am Ende kackt die Ente" sorgten eher für Kopfschütteln. Und die Kandidatinnen? Auch sie überzeugten das Internet kaum, stattdessen wurde ihnen vorgeworfen, ihre Antworten an Model-Mama Heidi wirkten einstudiert.

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