Über diesen peinlichen Versprecher von Kramp-Karrenbauer lacht das Netz

Annegret Kramp-Karrenbauer war sich kurz nicht der eigenen Parteizugehörigkeit sicher. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Kein guter Start in die aktuellen “Werkstattgespräche” für Annegret Kramp-Karrenbauer: Die CDU-Chefin hat sich gleich zum Auftakt des Parteitreffens einen peinlichen Versprecher geleistet, der nun das Netz amüsiert.

Mitglieder der CDU haben sich am Sonntag zu zweitägigen “Werkstattgesprächen” zu den Themen Migration, Sicherheit und Integration in Berlin versammelt, um die Flüchtlingspolitik der vergangenen Jahre zu diskutieren. Schon bei der Begrüßung passierte Annegret Kramp-Karrenbauer jedoch ein peinlicher Versprecher.

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Nachdem sie erklärt hatte, dass man sich vor allem mit der Frage befassen wolle, ob die bisherigen Maßnahmen in der Migrationspolitik ausreichen würden, sagte die Parteivorsitzende: “Ich freue mich insbesondere, dass wir dies nicht nur als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten heute Abend hier unter uns tun, sondern dass wir dies gemeinsam mit Freundinnen und Freunden der CSU tun.”

Schnelle Richtigstellung

Unter Gelächter der Anwesenden bekam Kramp-Karrenbauer zugerufen, dass es um die Christdemokraten gehe. Schnell ruderte sie zurück: “Ich korrigiere das gleich – auch für alle, die jetzt im Internet live mit dabei sind: Natürlich waren die Christdemokraten gemeint.” Ihr Versprecher habe “etwas damit zu tun, dass die Sozialdemokraten zurzeit gerade dabei sind, ein großes Trauma ihrer Partei, nämlich das Thema Hartz IV, aufzuarbeiten. Insofern: Schöne Grüße an die Sozialdemokraten, die an anderer Stelle tagen.”

Doch trotz Richtigstellung: Dass die CDU-Chefin sich und ihre Parteikollegen kurzerhand zu SPD-Anhängern machte, sorgt nun im Netz für allerlei Belustigung – auch in den Reihen der Sozialdemokraten selbst, wie unter anderem SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil zeigt:


Auch Satiriker Florian Schroeder stürzt sich auf den Versprecher:


Freudscher Versprecher?

Der baden-württembergische FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke glaubt, dass in dem Fehler eine Menge Wahrheit steckt:


Mit dieser Ansicht ist er offensichtlich nicht alleine:



Manch einer wittert ein Komplott:



Wo ist Friedrich Merz?

Und wieder andere vermissen angesichts des Patzers den früheren AKK-Konkurrenten um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz:


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