Pentagon dementiert Berichte über zurückgelassene Hunde am Kabuler Flughafen

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US-Soldate mit Spürjund im Einsatz in Afghanistan 2012 (Bild: Sgt. Alfred V. Lopez/USMC/Tribune News Service via Getty Images)
US-Soldate mit Spürjund im Einsatz in Afghanistan 2012 (Bild: Sgt. Alfred V. Lopez/USMC/Tribune News Service via Getty Images)

Das Pentagon hat Berichte dementiert, wonach die US-Armee bei ihrem Abzug aus Afghanistan mehrere Hunde am Kabuler Flughafen zurückgelassen hat.

"Das US-Militär hat keine Hunde in Käfigen am internationalen Hamid-Karsai-Flughafen zurückgelassen, auch keine Militärhunde", schrieb Pentagon-Sprecher John Kirby am Dienstag im Onlinedienst Twitter. Auf Fotos, die in sozialen Medien gepostet wurden, seien Hunde aus einem afghanischen Tierheim zu sehen und nicht Tiere, für die das US-Militär Verantwortung trage.

Die Tierrechtsorganisation Peta hatte unter Berufung auf "Insider-Quellen" berichtet, dass die US-Armee 60 Bombenspürhunde und 60 andere "Arbeitshunde" in Kabul zurückgelassen habe. Zudem seien im Zuge der Evakuierung von US-Familien aus Kabul dutzende Haustiere ausgesetzt worden. Die Tiere seien sich selbst überlassen und hätten auf den Straßen von Kabul nur geringe Überlebenschancen. Die NGO richtete einen Appell an US-Präsident Biden, sich für die zurückgelassenen Tiere einzusetzen.

Die USA hatten in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit Kabul) ihren Truppenabzug aus Afghanistan abgeschlossen und ihren Militäreinsatz am Hindukusch damit nach 20 Jahren beendet. Mit dem Abflug der letzten US-Militärmaschine aus Kabul wurde auch die militärische Evakierungsmission abgeschlossen.

Video: Biden verteidigt Truppenabzug aus Afghanistan

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