Pentagon ruft Behörde ins Leben, die die Gefahr durch UFOs überwachen und "entschärfen" soll

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Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten von Amerika hat eine neue Ermittlungsbehörde geschaffen, die sogenannte "Unidentified Aerial Phenomena", kurz UAPs, nachverfolgen und analysieren soll.

1947 soll bei Roswell ein UFO agbestürzt sein. (Bild: Getty Images)
1947 soll bei Roswell ein UFO agbestürzt sein. (Bild: Getty Images)

Die stellvertretenden US-Verteidigungsministerin Kathleen Hicks verkündete am Dienstag in einer Mitteilung, die "Airborne Object Identification and Management Synchronization Group" solle "alle mit der Luftfahrt und nationalen Sicherheit verbundenen Gefahren bewerten und gegebenenfalls entschärfen".

Der Gründung der neuen Behörde war ein Bericht des Direktors der nationalen Nachrichtendienste vor dem US-amerikanischen Kongress über unidentifizierte Luftfahrtphänomene im Juni diesen Jahres vorausgegangen.

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In nur einem von 144 Fällen ließ sich die Sichtung eines UAPs auf einen großen, sich entleerenden Ballon zurückführen, wie USA Today berichtet. In 18 Fällen sollen Beobachter dagegen von "ungewöhnlichen Bewegungsmustern und Flugcharakteristiken" gesprochen haben, was auf eine hochentwickelte Technologie hinweisen könnte. 

Zuvor geheim gehaltene UFO-Videos sorgen für Aufsehen

Bereits im April 2020 veröffentlichte das Pentagon drei aufsehenerregende, zuvor geheim gehaltenen Videos von unidentifizierten Flugobjekten, die von der Behörde aber nicht mehr UFOs, sondern UAPs genannt wurden.

Das Verteidigungsministerium gründete daraufhin die "UAP Task Force" innerhalb der Navy, im Dezember vergangenen Jahres stimmte der Kongress der Finanzierung des Berichts über unidentifizierte Luftfahrzeuge im beschränkten Luftraum zu.

Man werde "Abläufe etablieren, um das Sammeln, Melden und Analysieren von UAPs abzustimmen und Empfehlungen zur Sicherung militärischer Test- und Übungsgelände festschreiben", wie Hicks nach dem jüngsten Bericht im vergangenen Sommer sagte. Die neue Ermittlungsbehörde soll der Taskforce der Navy nachfolgen und von Roland Moultrie aufgebaut werden, dem aktuellen Staatssekretär für Verteidigung.

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