Personaldebatte bahnt sich an: Die Grünen im Sog der Umfragen

Laut Forsa liegt die Partei bei bundesweit nur noch bei alarmierenden sechs Prozent.

Wenn die Grüne Jugend („jung.grün.stachelig“) am Wochenende in Heidelberg ihren Bundeskongress veranstaltet, dann wird sie doppelgleisig fahren: Sie wird solidarisch sein und sich absetzen. Zwar werde die Grüne Jugend eine eigene Wahlkampagne starten, sagten die Bundessprecherin Jamila Schäfer und ihr Kollege Moritz Heuberger am Donnerstag mit Blick auf die Bundestagswahl. Auch beklagten sie „einen gewissen Profilverlust“ der Partei. Andererseits, so Schäfer und Heuberger, sei man mit den Spitzenkandidaten Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir „sehr, sehr eng zusammen“. Ohnehin sehe es die Grüne Jugend einstweilen als ihre Aufgabe an, bei der Wahl die eigenen Anhänger zu mobilisieren, statt der Partei im Rahmen des Möglichen ihren Stempel aufzudrücken.

Die Grünen befinden sich derzeit in schweren Gewässern. Aus den Umfragen lässt sich seit Wochen ablesen, dass sie wie auch die Linke von der SPD und ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz an die Wand gedrückt werden und sich das Liebäugeln mit einer schwarz-grünen Koalition als heikel erweist. Seit das Meinungsforschungsinstitut Forsa die Ökopartei nun bei sechs Prozent taxierte, werden die Sorgen vor einem Abwärtssog noch mal größer.

Gut läuft es in Schleswig-Holstein

Gut läuft es für die Grünen in Schleswig-Holstein, wo am 7. Mai gewählt wird. Dort liegen sie bei zwölf Prozent. Auch wenn Finanzministerin Monika Heinold als Spitzenkandidatin fungiert: Populärster Mann im Land ist Umweltminister...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen