Pfarrer Franz Meurer: „Wenn ein Kind krank ist, wird nicht getauft, sondern gebetet“

Die elf Monate alte Lena aus Vingst hat Blutkrebs. Eine Stammzellspende ist ihre einzige Überlebenschance. Die Eltern aber auch Verwandte, Freunde, Nachbarn und Bekannte setzten auf eine groß angelegte Typisierungs-Aktion, für die Pfarrer Franz Meurer die Schirmherrschaft übernommen hat.

Herr Meurer, Sie verteilen im Veedel Plakate und Flyer, warum engagieren Sie sich für Lena?

Franz Meurer: Weil die Eltern mich gefragt haben. Lena ist das vierte Kind aus unseren Stadtteilen Höhenberg und Vingst bei denen in den vergangen sieben Jahren Leukämie festgestellt wurde. Und dreimal hat es schon geklappt, die Kinder sind wieder gesund. Die Chancen sind also groß, wenn man sich engagiert. Schirmherr ist eigentlich ein blödes Wort, aber es ist schon so bei uns im Veedel: Wir spannen einen Schirm auf über alle Probleme.

Und das hilft?

Nicht immer, aber sehr oft. Denn viele Probleme werden ökumenisch angegangen. Und auch die Muslime machen und alle Menschen, die guten...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta